Duden oder Wahrig

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Der folgende Text ist die Quintessenz aus einer Diskussion in u-forum am 22./23. März 2006:


> Unabhängig vom Verlag würde ich solche WBs grundsätzlich
> nur noch als CDs anschaffen. Die Arbeit damit ist schneller
> und effektiver, weil sie sich leichter und vielfältiger
> (Volltext) durchsuchen lassen

Zustimmung.

> die Scheiben sind billiger als die Bücher

Nicht immer.

> Die betreffenden Wahrig-WB scheint's nicht auf CD zu geben,
> wenn ich das richtig sehe, das wäre für mich schon mal ein
> Kriterium für den Duden.

Ich habe schon vor 2 Jahren oder noch früher Rezensionen von Wahrig-CDs gelesen. Komischerweise finde ich auf http://www.wahrig.de heute nur Papierversionen.

Ergänzung, Mai 2007: Den Wahrig gibt es in elektronischer Form als Modul für "Babylon" (http://www.babylon.com/ger/display.php?id=601&tree=5&level=3). Kostenpunkt 28 Euro. Man muss allerdings die passende Software besitzen bzw. kaufen, die man dann aber auch für weitere Wörterbücher nutzen kann. Software + Wahrig zusammen kosten dann schon stolze 73 Euro.

CD ist aber auch nicht gleich CD. Man will ja möglichst mit demselben Programm mehrere CDs (auch anderer Verlage) gleichzeitig durchsuchen können. (Beim Duden nicht unbedingt, wohl aber bei Fachwörterbüchern.)

> Ein zweites Argument für den Duden: Bei Zweitausendeins
> gibt's grade für ganze 12,95 Euro eine Scheibe mit dem
> Duden Korrektor Plus 3.0

Dazu dann das Update auf 3.5 für 29,95 kaufen, dann kommt man insgesamt besser weg als beim Kauf der Vollversion.

> Beide Synonymwörterbücher finde ich eher bescheiden

Zustimmung.

> Mit dem Duden-Titel "Richtiges und gutes Deutsch" hab ich
> recht gute Erfahrungen gemacht

Unbedingt zu empfehlen.

Weiteres Argument für Duden: Es gibt Kunden, die ausdrücklich Duden-Deutsch fordern. Andere Kunden betrachten das als selbstverständlich und/oder kennen gar keine Alternative. Von einem Kunden, der auf Wahrig-Deutsch besteht, habe ich aber noch nie gehört. Da es aber sicherlich hier und da kleine Unterschiede zwischen beiden Buchreihen gibt, legt man sich besser auf Duden-Deutsch fest. Mögen sich die Linguisten mit den feinen Unterschieden beschäftigen, bei *Fach*übersetzern halte ich das nicht für sinnvoll.

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